Autorenfragebogen

Name: 
Jobst Schlennstedt
Geburtstag: 
06. Oktober 1976
Geburtsort: 
Herford
Wohnort: 
Lübeck
Familienstand: 
Verheiratet und Vater einer Tochter und eines Sohnes
Ausbildung:
Nach Abitur, das zum Glück erst im zweiten Anlauf erreicht wurde (sonst wäre ich wohl niemals auf die Idee gekommen, in Oberfranken zu studieren, und hätte dort niemals meine Frau kennengelernt) und Zivildienst, ging es in die Festspielstadt Bayreuth, um dort Geografie zu studieren. Anfang 2004 beendete ich meine Zeit in Bayreuth als „fertiger“ Diplom-Wirtschaftsgeograph.
Beruf:
Es zog meine Frau und mich (gewollterweise) an die Ostsee nach Lübeck, wo ich in einem Beratungsunternehmen für Häfen und Logistik landete. Von Oktober 2007 bis Oktober 2008 war ich dann Projekt- und Finanzmanager von internationalen Projekten in einem anderen Lübecker Beratungsunternehmen. Von Oktober 2008 bis Herbst 2014 arbeitete ich in Hamburg, wieder in der Hafen- und Logistikbranche als Berater in einem Tochterunternehmen der Hamburger Hafen und Logistik AG. Seit Oktober 2014 bin ich wieder in Lübeck tätig, nun als Geschäftsführer des Beratungsunternehmens
CPL Competence in Ports and Logistics.
Wieso Schreiben?
Das frage ich mich auch gelegentlich. Ich kann aber einfach nicht anders. Die Worte und Ideen müssen raus.
Und wie kam es dazu?
Ganz klar liegt die Schuld bei meiner Mutter, deren klobige alte Schreibmaschine mich schon, als ich noch ein Kind war, magisch anzog. Später habe ich dann übrigens meinen 286-Rechner mit 20 Megahertz und 80 MB Festplattenspeicher sowie einen fürchterlich nervenaufreibenden Nadeldrucker der Firma Epson malträtiert. Heute schreibe ich komfortabel an meinem Notebook oder auch meinem iPhone.
Wann wird denn geschrieben?
Vorwiegend spätabends, gerne auch mal im Urlaub weit weg von zu Hause.
Und weshalb Krimi?
Wahrscheinlich, weil mich das Genre Krimi lange Zeit sehr interessiert hat. Trotz einer gewissen Sättigung am Markt reizt mich das Genre noch immer sehr. Letztlich ist es mir möglich, aktuelle sozialkritische Themen aufzugreifen und mit Spannung zu versehen.
Es macht mir einfach umheimlich Spaß, selbst in die Rolle eines Ermittlers zu schlüpfen. Gleichzeitig aber auch die Gedanken des Täters niederzuschreiben, ohne dass ich dabei das Gefühl habe, seine Handlungen tatsächlich nachvollziehen zu können. Wenn ich das könnte, würde ich es wohl auch mit der Angst bekommen.
Themawechsel – was macht der Autor sonst noch?
Neben Job und Schreiben bleibt kaum noch Zeit, aber mit Freunden auszugehen ist immer drin. Und Binge Watching von Serien. Ansonsten vernachlässige ich das Badminton spielen und Kochen, was ich bis vor einiger Zeit noch etwas mehr gepflegt habe. Und natürlich meine Kinder und Frau, die bekommen natürlich am meisten Aufmerksamkeit;-)
Gibt es denn Vorbilder?
Generell nein, was das Schreiben angeht würde ich aber sagen, am ehesten Douglas Adams, der „nachhaltigen“ (kein wort wird übrigens öfter unsinniger benutzt als dieses, genau wie in diesem Fall) Eindruck bei mir hinterlassen hat. Im Krimi-Genre am ehesten Henning Mankell und Ian Rankin.

Jetzt noch ein Steckbrief mit den wichtigsten Dingen

Lieblingsfussballverein: 
1.FC Köln
Lieblingsmusik: 
Brit-Rock und Brit-Pop. Von Oasis und Blur bis hin zu den Artic Monkeys und Kasabian.
Lieblingsessen: 
Mein Bruder ist Koch und Restaurantbesitzer, meine Mutter auch nicht die schlechteste Köchin, ich selbst kann es ebenfalls ein bisschen – da hat man kein Lieblingsgericht, weil ständig viel Neues probiert wird.
Lieblingsbuch: 
Per Anhalter durch die Galaxis (immer noch)
Lieblingsfilm: 
Ich war lange Zeit ein ziemlicher Filmmuffel. In den letzten Jahren habe ich Serien für mich entdeckt. Erst waren es die skandinavischen Serien Kommissarin Lund, Die Brücke und Borgen. Dann die BBC-Produktionen wie Sherlock und Luther. Mittlerweile aber auch viele amerikanische, hervorragend produzierte und sehr spannende Serien wie Breaking Bad, Homeland, Fargo, True Detectives, Orphan Black etc.
Lieblingsreiseland: 
Noch immer Norwegen (dank Slartibartfaß)